Bruno Hämmerling
Seit 1933 wirkte er als illegaler Kämpfer gegen das Hitlerregime. Er organisierte in Köpenicker Betrieben Widerstandsgruppen und arbeitete an deren Absicherung gegenüber der Gestapo. Die illegale Arbeit dieser Gruppen im Rahmen der Uhrig‐ – später der Saefkow‐Organisation – waren ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen Faschismus und Krieg. Im Sicherheitsdienst der Saefkow‐Organisation war er für die Beschaffung von Quartieren, Nachrichten und Waffen sowie für die Sicherung der illegalen Leitungsberatungen verantwortlich. Er wurde am 6. Juli 1944 verhaftet und am 31. August 1944 vom „Volksgerichtshof“ zum Tode verurteilt. Am 30. Oktober 1944 wurde er im Zuchthaus Brandenburg ermordet.
Bruno Hämmerling
Ringerstaffel (von links nach rechts: Karl Binder, E. Blesin, O. Schmeckebier, Hermann Rutkowsky, Theo Tomaschewski, Bruno Hämmerling, Willi Brämisch)
Gedenktafel für Bruno Hämmerling an seinem Wohnhaus
- geboren: 15. August 1896
- Beruf: Klempner