Verfolgte und Widerstandskämpfer: C
Braunchen Cantor Sie wurde am 14. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 7. Oktober 1942 umgekommen.
Walter Carll Er arbeitete bis 1935 in einer illegalen Gruppe der IAH mit. Insbesondere wirkte er beim Vertrieb von Propagandamaterial mit. 1936 wurde er zu einem Jahr, sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Seine Ehefrau Hertha mußte freigesprochen werden.
Amalie Cassirer Sie wurde am 20. August 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort ist sie verschollen.
Ewald Chmierlewski Er war Mitglied der KPD‐Organisation Köpenick, die von 1933 bis 1936 illegale Arbeit in den verschiedensten Formen leistete. In seiner Wohnung wurde vom Juni 1933 bis April 1934 die „Stimme der Werktätigen“ gedruckt. Er wurde im September 1936 verhaftet und im November 1937 vom Berliner Kammergericht zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt.
Anna Christiansen-Clausen Sie wirkte in der Gruppe von Antifaschisten um Dr. Richard Sorge, Seite an Seite mit ihrem Ehemann als Kurier. 1941 wurde sie von der japanischen Geheimpolizei verhaftet und zu sieben Jahren Zuchthaus verurteilt und eingekerkert. Im Oktober 1945 wurde sie von den US‐Streitkräften befreit. Seit 1946 lebte und arbeitete sie in Berlin‐Köpenick.
Max Christiansen-Clausen Er gehörte als Kundschafter und Funker zu einer Gruppe von Antifaschisten um Dr. Richard Sorge, die in China und Japan aktiv gegen Faschismus und Krieg kämpfte. 1941 wurde er von der japanischen Geheimpolizei verhaftet und zu lebenslänglichem Kerker verurteilt. Am 9. Oktober 1945 wurde er von den US‐Streitkräften aus dem Zuchthaus befreit. Seit 1946 lebte und arbeitete er in Berlin‐Köpenick.
Otto Christophel Er leistete in verschiedenen Betrieben, seit 1939 im Rüstungsbetrieb Gema, antifaschistische Arbeit. Insbesondere unterstützte er ausländische Zwangsarbeiter. 1943 wurde er verhaftet, in das Straflager Wuhlheide eingeliefert und dann zu zwei Jahren, sechs Monaten Zuchthaus verurteilt.
Emilie Cohn Sie wurde am 26. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist sie verschollen.
Gertrud Cohn Sie wurde am 23. März 1943 nach Auschwitz deportiert. Dort ist sie verschollen.
Martha Cohn Sie wurde am 17. August 1942 nach Theresienstadt deportiert. Dort ist sie verschollen.
Recha Cohn Sie wurde am 1. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und ist dort am 18. Februar 1943 umgekommen.
Thomas Czech Er kämpfte in den Reihen der Internationalen Brigaden in Spanien gegen den Faschismus.
Otto Czerwon Er war Mitglied einer antifaschistischen Widerstandsgruppe bei den Seglern. Er war an illegalen Treffen und an der Herstellung und dem Vertrieb illegaler Flugblätter beteiligt. Im Februar 1935 wurde er verhaftet und vom Berliner Kammergericht zu drei Jahren, drei Monaten Zuchthaus (Brandenburg) verurteilt. Nach der Entlassung stand er unter verschärfter Polizeiüberwachung.
Wilhelm Czwoidzinski Gemeinsam mit anderen „Roten Bergsteigern“ war er beim Abtransport von illegalen Materialien und von bedrohten Antifaschisten über die Grenze zur CSR beteiligt. Er wurde zu zwei Jahren Zuchthaus (Zwickau) verurteilt.