Heinrich Koenen
Als ältester Sohn von Wilhelm Koenen, Landtags‐ und Reichstagsabgeordneter der KPD, emigrierte er in die Sowjetunion. Nach seiner Tätigkeit im Automobil‐ und Traktorenbau ließ er sich für die illegale Arbeit in Deutschland ausbilden. Im Oktober 1942 sprang er mit dem Fallschirm über Ostpreußen ab und schlug sich bis Berlin durch. Beim Versuch der Kontaktaufnahme zur Widerstandsorganisation um Harro‐Schulze‐Boysen wurde er
verhaftet, im KZ‐ Sachsenhausen eingekerkert und dort Anfang 1945 ermordet.
- geboren: 12. Mai 1910
- Beruf: Maschinenbauingenieur