Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Köpenick

Johannes Pauka

Er war seit der Errichtung der Hitler‐Diktatur am antifaschistischen Widerstand beteiligt. 1934 wurde er zu zwei Jahren, sechs Monaten Zuchthaus verurteilt. Während des Krieges arbeitete er gemeinsam mit seiner Frau in der Widerstandsorganisation um A. Saefkow. 1944/45 kämpfte er in tiefster Illegalität. Durch die Übermittlung von Nachrichten an die vorrückende Rote Armee und die Verhinderung der Sprengung der Wernsdorfer Schleuse war er bestrebt, das Leben von Hunderten, aber auch der Lebensadern nach Berlin zu retten. In den letzten Kriegstagen wurde er von der SS erschossen. Am 25. April 1945 wurde er in Anwesenheit sowjetischer Offiziere und Soldaten in Wernsdorf beigesetzt.

Hans Pauka