Walter Besenbruch
Seit Beginn der Nazidiktatur 1933 leistete er illegale antifaschistische Arbeit. 1933 wurde er das erstemal verhaftet und zu einem Jahr, sechs Monaten Zuchthaus verurteilt, die er im Zuchthaus in Wilhelmshafen verbüßte.
Unmittelbar nach seiner Entlassung setzte er die illegale Arbeit fort. Er wirkte unter anderem als Politischer Leiter der KPD in Schleswig‐Holstein. Die erneute Verhaftung 1935 und die Verurteilung zu 12 Jahren Zuchthaus führte ihn durch die faschistischen Höllen des Aschendorfer Moor, der Zuchthäuser in Rendsburg, Hamburg‐Fuhlsbüttel und Waldheim. Seine Befreiung, an der er selbst aktiv beteiligt war, erlebte er im Frühjahr 1945 im Arbeitslager Pegau bei Leipzig.
- geboren: 25. Dezember 1907
- Beruf: Student, Arbeiter