Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Köpenick

Wilhelm Bahnik

Seit Anfang 1932 arbeitete er in verantwortlicher Funktion in der militärpolitischen Abteilung des ZK der KPD in Berlin. Von 1933 bis zum Frühjahr 1935 leistete er – stets von der Gestapo gejagt – illegale Arbeit. Wilhelm Bahnik beschaffte Quartiere, erarbeitete und verbreitete Flugblätter und schuf Verbindungen in die Tschechoslowakei. 1935 emigrierte er und seine Familie aus Karolinenhof in die UdSSR. 1936 wurde W. Bahnik von den Nazis in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Zu einer Zeit, als die Gestapo noch nach ihm in Deutschland suchte, war er bereits am 15. Dezember 1936 in Spanien eingetroffen. Hier kämpfte er mit der Waffe in der Hand, unter anderem im Bataillion „Etgar Andre“, gegen den Faschismus. In der Schlacht am Ebro ist W. Bahnik im März 1938 gefallen.